Forschung – Artikel
Lesen Sie die neuesten Meldungen rund um die Themen Forschung und Innovation an der Goethe-Universität Frankfurt.
Der Kollaps eines Sterns am Ende seiner Entwicklung könnte statt zu einem Schwarzen Loch auch zu einem extrem kompakten Stern führen, einem sogenannten Gravastern, der von außen einem Schwarzen Loch ähnelt. Darauf weisen zwei theoretische Physiker der Goethe-Universität hin.
Forschende der Universitätsmedizin Frankfurt und der Justus-Liebig-Universität Gießen identifizieren Cluster immunmodulierender Proteine von Borrelia recurrentis
Eine weltweit repräsentative Studie untersucht die Kooperationsbereitschaft gegenüber Fremden und ihre individuellen Einflussfaktoren.
Der Wellcome Trust fördert den Forschungsverbund FUTURE-D mit fast sechs Millionen Euro – koordiniert von der Universitätsmedizin Frankfurt. Ziel ist es, schwere und chronische Verläufe von Depressionen früher vorherzusagen und Behandlungen gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten zuzuschneiden, damit Betroffene nicht mehr jahrelang verschiedene Therapien durchlaufen müssen, bis eine wirkt. Dazu kombiniert das internationale Konsortium aus sechs Ländern modernste Datenanalyse mit klinischer Expertise und großen Langzeitkohorten. Das Projekt startet im Herbst 2026.
Das DFG-Graduiertenkolleg "Ästhetik der Demokratie" lädt am 5. und 6. Juni zu seinem offiziellen Programmstart an den Campus Westend.
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen fördert alltagsintegrierte Sprachförderung im Rahmen des an der Goethe-Uni entwickelten Konzepts
Team aus Wien und Frankfurt findet Formel für ein merkwürdiges Phänomen
Um mRNA-Moleküle zur Beeinflussung gesunder wie kranker Zellen geht es im neuen SFB/TRR 440 smART. Fortgesetzt werden der SFB 1507 zu Protein-Superkomplexen in Membranen sowie der SFB 1531 zum Beitrag des Bindegewebes zu Heilungsprozessen. #RMU
Die sozialen Unterschiede bei den digitalen Kompetenzen von Achtklässler*innen haben sich innerhalb von zehn Jahren deutlich vergrößert. Das zeigt eine neue Analyse des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Paderborn. Für diese Entwicklung seien vor allem das kulturelle Umfeld im Elternhaus und die Schulart ausschlaggebend, so die Forschenden.
Zum Teil seit vielen Jahrzehnten befinden sich in der Sammlung der Frankfurter Nervenklinik im Uniklinikum auch medizinische Präparate mit menschlichem Gewebe. Kaum jemand hat sich für diese „Human Remains“ interessiert. Verborgen und vergessen – oder bewusst verdrängt? Dr. Moritz Verdenhalven hat sie nun in einem dreijährigen Projekt untersucht. Mit Mitteln der Universitätsleitung und der Uniklinik hat er versucht, die Herkunft der Sammlung mit menschlichen Präparaten offenzulegen. Im Rahmen eines Vortrags hat Verdenhalven über seine Vorgehensweise und die Ergebnisse berichtet.
Eine neue Künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden.
Am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität werden herausragende Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet. Der Baker McKenzie-Preis, der von der gleichnamigen Kanzlei verliehen wird, geht in diesem Jahr an Dr. Alexander Heger und Dr. Felix-Julius Konow für deren herausragende wirtschaftsrechtliche Doktorarbeiten.