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Japan würdigt den Japanologen Michael Kinski

Michael Kinski, Professor für japanische Kultur- und Ideengeschichte an der Goethe-Universität, ist von der japanischen Regierung mit dem Orden für besondere Verdienste zur Förderung der bilateralen Beziehungen und der Völkerverständigung geehrt worden. Der „Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband – Goldene Strahlen“ wurde ihm im Japanischen Generalkonsulat in Frankfurt im Rahmen einer Feierstunde überreicht.

Michael Kinski, Jahrgang 1962, hat an der Ruhr-Universität Bochum studiert und hatte ein Stipendium der japanischen Regierung an der Universität Tokio, um seine Dissertation vorzubereiten. Promoviert wurde er an der Universität Tübingen, wo er von 1991 bis 1993 am Seminar für Japanologie tätig war, anschließend leitete er bis 1998 das Zentrum für japanische Sprache der Universität Tübingen in Kyôto. 2004 wurde Michael Kinski an der Humboldt-Universität zu Berlin habilitiert. Seit 2009 forscht und lehrt er an der Goethe-Universität.

Professor Kinski arbeitet seit vielen Jahren zur Kultur- und Ideengeschichte Japans. Das Spektrum seiner Themen reicht von der Geistesgeschichte der Frühmoderne über Verhaltensvorschriften der japanischen Anstandsliteratur, Werteorientierungen bis hin zur Esskultur und zu Kindheitsbildern. „Sein bedeutender Beitrag zur Förderung des akademischen Austauschs und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Japan und Deutschland wurde nun amtlich anerkannt“, heißt es auf der Webseite des Japanischen Generalkonsulats.

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