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Joshua Groß startet Frankfurter Poetikdozentur über Avatare und digitale Gegenwart

Jürgen Lecher

Poetikvorlesung im vollen Audimax gestartet: Der Schriftsteller Joshua Groß hat am Dienstagabend den ersten seiner Vorträge zum Thema „Neben sich selbst hergehen. Denken in Avataren“ gehalten. Am 16. und 23. Juni geht es weiter (jeweils 18 Uhr), die Abschlusslesung findet am 24. Juni im Literaturhaus Frankfurt statt. Zusätzlich ist im Universitätsarchiv ab heute die Begleitausstellung „Die Horizonte der Shapeshifter“ zu sehen (Dantestr. 9, Mo-Fr, 10.00-17.00 Uhr).

 

Einblick in die digitale Gegenwart und Literatur

Der diesjährige Frankfurter Poetikdozent gehört zu den eigenständigsten Stimmen der jüngeren deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In seinen Vorlesungen beleuchtet Groß das Verhältnis von Autorschaft, Fiktion und Realität:

  • Thematischer Fokus: Das Motiv des Avatars dient als Brücke zu digitalen Welten, Masken und literarischen Projektionen.
  • Schreibpraxis: Er thematisiert Figuren als Denkmodelle angesichts einer sich rasant verändernden Wirklichkeit.
  • Werke: Groß ist bekannt für Romane wie Prana Extrem und Plasmatropfen sowie die Prosasammlung Entkommen.

 

Begleitausstellung erweitert den Dialog

Die heute startende Ausstellung „Die Horizonte der Shapeshifter“ im Universitätsarchiv knüpft an eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit an. Beteiligt sind unter anderem der Fotograf Philippe Gerlach, Karin Kolb und Jenny Schäfer. Die Schau erweitert den Dialog zwischen Literatur und bildender Kunst.

Die weiteren Vorlesungen finden jeweils im Hörsaalzentrum HZ 2 auf dem Campus Westend statt.

Joshua Groß

Jürgen Lecher