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Forschung

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Evaluation innovativer Unterrichtskonzepte an außerschulischen Lernorten. Zu diesem Zweck dienen das fachbereichseigene Schülerlabor und der Schulgarten auf dem Campus Riedberg als Lehr-Lern-Labore, in denen Schulklassen und Studierende arbeiten und forschen. In der begleitenden umweltpsychologischen Forschung liegt der Fokus auf der Mensch-Natur-Beziehung.

Die Zootierbiologie konzentriert sich auf die wissenschaftliche, nicht-invasive Forschung auf dem Gebiet der Verhaltensbiologie von Zoo- und Wildtieren unter Verwendung moderner videobasierter und bioakustischer Methoden. Zur Auswertung großer Datenmengen werden KI-basierte Methoden zur automatisierten Auswertung von Bild- und Tondaten eingesetzt. Darüber hinaus werden auf Basis von Kotproben Mikrobiomanalysen durchgeführt. 

Laufende Projekte

2015-2029

Opel-Zoo Stiftungsprofessur Zootierbiologie

In Zusammenarbeit mit 70 europäischen Zoos werden innerhalb des Arbeitskreises verschiedenen Themen und Wildtierarten erforscht. Der Fokus liegt auf nicht-invasiven Forschungsmethoden der Verhaltensbiologie. Hierbei kommen moderne videobasierte und bioakustische Methoden zur Anwendung. Zur Auswertung großer Datenmengen werden KI-basierte Methoden zur automatisierten Analyse von Bild- und Tondaten eingesetzt. Darüber hinaus werden auf Basis von Kotproben Mikrobiomanalysen durchgeführt. Die Forschungsergebnisse werden sowohl im Hinblick auf ihren Einsatz im in situ-Artenschutz als auch bei Animal Welfare analysiert.

 

Förderung durch:
von Opel Hessische Zoostiftung
zoobiology-frankfurt.de 

2024-2026

Praxisnahe Umweltlehre im Studium mit KI (PULS-KI)

Das Projekt reagiert auf den steigenden Bedarf, Studierenden praxisnah Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz und moderner Biodiversitätsforschung zu vermitteln. Obwohl KI zunehmend an Bedeutung gewinnt, fehlen häufig grundlegende Kenntnisse zu ihrer Funktionsweise und Anwendung in biologischen Kontexten. Gleichzeitig sind theoretische Lernmaterialien oft schwer zugänglich und praktische Lehrveranstaltungen setzen Vorkenntnisse voraus, die Studierende selbstständig erarbeiten müssen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines virtuellen Lernorts in Form einer 360°-Tour, in dem innovative Methoden zur Biodiversitätserfassung und der Einsatz von KI eigenständig erlernt und virtuell erprobt werden können. Die Studierenden bereiten sich dadurch gezielt auf Praxiseinheiten vor, in denen sie die Methoden praktisch anwenden. Ein Schwerpunkt liegt auf der KI-gestützten Analyse von Bild- und Tondaten sowie der kritischen Reflexion von Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien. Zudem wird das Projekt mit Citizen-Science-Anwendungen wie BirdNET verknüpft, um einen nachhaltigen und alltagsnahen Wissenstransfer zu fördern.

 

Förderung durch:
Stiftung Innovation in der Hochschullehre (Freiraum2025)
kilabfrankfurt.de 

Fachbereich Biowissenschaften

Prof. Dr. Paul W. Dierkes

Abteilungsleitung Didaktik der Biowissenschaften

  • Telefon+49 69 798 42273
    E-Maildierkes@bio.uni-frankfurt.de
  • Besuchsadresse
    Campus RiedbergBiologicumMax-von-Laue-Str. 1360438 Frankfurt am Main
    Raum-1.406