Fahrradmobilität an der Goethe-Universität weiter gestärkt.
FRANKFURT. Drei neue Reparaturstationen haben die gemeinnützige AStA-Fahrradwerkstatt und die Stadt Frankfurt gemeinsam an der Goethe-Universität errichtet – und stärken die Fahrradmobilität auch in Zukunft. Die Stationen sind am Campus Ginnheim und Campus Westend zu finden und stehen Studierenden und Mitarbeitenden der Universität sowie der Stadtgesellschaft zur Verfügung. Eine weitere Reparatursäule ist für den Campus Riedberg geplant.
„An den 24/7-Servicestationen können platte Reifen aufgepumpt oder Schrauben nachgezogen werden.“, sagt Alexander Lang, Geschäftsführer der AStA-Fahrradwerkstatt. „Sie stellen damit eine wichtige Versorgung an stark befahrenen Fahrradrouten dar.“ Außerdem ergänzen die Reparatursäulen das Angebot der AStA-Fahrradwerkstatt, die einen Werkraum am Campus Westend betreibt. Hier können Radfahrende größere Reparaturen selbst vornehmen. Die Mitarbeitenden bieten außerdem Bike-Repair-Kurse an, die Grundlagen zum Fahrrad und zur richtigen Pflege vermitteln. Eine weiteres Reparaturcafé ist für den Campus Riedberg geplant.
Laut einer Mobilitätsumfrage unter Studierenden und Mitarbeitenden aus dem Jahr 2024, nutzen knapp ein Fünftel der Beschäftigten und knapp 10 % der Studierenden das Fahrrad für den Weg zur Universität. Bei beiden Gruppen liegt das Potenzial zum Umstieg auf das Fahrrad bei über einem Drittel – sofern die Infrastruktur ausgebaut werde.
Das nimmt auch Kanzler Dr. Ulrich Breuer ernst. „Die Goethe-Universität spielt mit ihren verschiedenen Standorten und knapp 50.000 Studierenden und Beschäftigten eine bedeutende Rolle beim Thema Mobilität in Frankfurt. Ich freue mich sehr, dass wir die Fahrradmobilität weiter stärken können – und damit auch einen weiteren Beitrag zu mehr nachhaltiger Mobilität leisten. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main ist dabei unerlässlich und ich bedanke mich herzlich bei der AStA-Fahrradwerkstatt für ihr Engagement.“, sagt Breuer.
Die Reparatursäulen werden der Goethe Universität vom Mobilitätsdezernat der Stadt Frankfurt mit dem Ziel zur Verfügung gestellt, die Radverkehrsinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet und insbesondere auch an den Universitätsstandorten weiter auszubauen. Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert: „Stadt und Universität arbeiten Hand in Hand für eine nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur, die den Studierenden echte Wahlfreiheit beim Verkehrsmittel bietet. Zu einer attraktiven Radverkehrsinfrastruktur gehören neben dem Ausbau eines sicheren, komfortablen Radnetzes auch genügend Stellplätze und Services wie Reparaturstationen.“


Redaktion: Dr. Dirk Frank, Pressereferent / stv. Leiter, Büro für PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069/798-13753, frank@pvw.uni-frankfurt.de